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Spiele von TUM-Studierenden und Alumni auf Bayerischer Spielemesse
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Die GG Bavaria 2026 findet, wie im letzten Jahr, in der Kleinen Olympiahalle München statt. Neu ist, dass die Messe bereits am Freitag geöffnet hat, wodurch die Studierenden einen weiteren Tag Messeerfahrung sammeln können und deren Spiele präsentieren können. Außerdem gibt dieser zusätzliche Tag auch die Möglichkeit, die anderen Spiele auszutesten.
Denn davon gibt es mehr als genug! Beim Gang durch die Indie-Area merkt man, dass sich dort viele Games-Studierende und Game-Alumni der TUM unter den Ausstellenden befinden. Beispielsweise Marcel Zurawka und Lars Grevsmühl. Diese haben 2020 das Entwicklerstudio Irox Games gegründet. Sie stellen in der Indie-Area ihr aktuelles Projekt OKU vor (Spiel auf Steam). Claudio Belloni, auch Games-Alumni, hat für das Spiel dabei die kreative Vision im Blick und schaut, dass diese eingehalten wird. Im Spiel steuert man einen Mönch in einer visuell gemalten Welt und verfasst dabei traditionell japanische Gedichte.
Ein Studierendenprojekt befindet sich auch in der Indie-Area: Thomas Ireham in Crimson Spotlight (Spiel auf Steam). Hier klärt man als Thomas Ireham einen Mord auf einer Filmveröffentlichungsfeier in den 1940er Jahre auf. Entwickelt wird das Spiel von den Games-Studierenden Rebecca, Yixuan, Sebastian, und Michl unter Betreuung von Julian Geheeb. Dieser ist seit dem Abschluss seines Informatik: Games Engineering Studium Doktorand an der TUM. Gemeinsam mit seinem Bruder Sebastian haben diese ihre Firma Sagewing Studio gegründet. Durch ihre Teilnahme am GAMES/BAVARIA Accelerator können sie in der Indie-Area ausstellen.
Games-Studierende in verschiedenen Bereichen der Messe als Ausstellende
Die Games-Studierenden der TUM sind in der Indie-Area auch als studentische Hilfskräfte bei verschiedenen Spielen zu sehen. Während die Messe ein perfekter Ort ist, um sein fertiges Spiel bereits zu vermarkten, sind hier auch viele Spiele vor Ort, die sich noch in der Entwicklung befinden. Ausstellende sammeln dann Feedback von Spielenden, um ihr Spiel zu verbessern. Während die Arbeit in einem Games Studio bereits den Horizont für Studierende erweitert, kann man auf einer Messe nochmal weitaus mehr Feedback bekommen.
Mehr präsent kann man die TUM-Studierenden beim TUM-Stand im Career Space auffinden. Wie bereits im Jahr zuvor sind hier drei Projekte von derzeitigen Games-Studierenden ausgestellt. Über das gesamte Wochenende befindet sich hier das Spiel Godot Coop Platformer (Spiel auf Itch). Der Name des Spiels ist hier volles Programm. Im Spiel kooperiert man mit anderen Spielenden um Rätsel zu lösen und an verschiedene Collectibles zu gelangen. Gespielt wird in der stilistischen Welt auf verschiedenen Inseln.
Die Inseln bieten dabei verschiedene Umgebungen und Minispiele an: von Erkunden einer Burg in der Wüstenlandschaft zu Wettlauf durch die Höhlengebiete gibt es viel zu erkunden. Außerdem lässt sich das Spiel, trotz Fokus auf Kooperation, alleine spielen. Das Team, bestehend aus Marcell, Manuel, Fabian, und Marvin, haben bei der Entwicklung der Spiels voll auf das Thema gemeinsamen Entdeckergeist im Spiel gesetzt, was man auch als Spielender sofort bemerkt.
Wertvolle Erfahrungen als Ausstellende
Auf dem TUM-Stand gibt es am Samstag und am Sonntag zwei weitere Spielmöglichkeiten. Beide vereint dabei, dass sie einen starken narrativen Bezug haben. In Forgotten Colors (Spiel auf Itch), entwickelt von Felipe, Alex, Dawîn, Patrick, Kirill, Tamaki, Chris und Bennett, sind Spielende in der Lage, die Emotionen von Geistern zu binden. Geister existieren in dieser Welt, wenn sie in einer Emotion feststecken und andere Emotionen nicht mehr fühlen. Um ins Nachleben treten zu können, muss ein Geist dabei alle seine Farben, also Emotionen, zurückerlangen.
Die Emotionen des jeweiligen Geists wirken sich jedoch auch auf die Spielwelt aus. Als Spielende muss man diese Änderungen nutzen, um an Orte zu gelangen, die ansonsten nicht offen gewesen wären. Außerdem kann man Objekte in einer bestimmten Emotion binden, um somit neue Wege freizuschalten. Um Emotionen geht es auch in Ordinary. Das Spiel wird von Ignacio, Yana und Bjorn entwickelt. Zu Beginn des Spiels erfährt die Protagonistin durch eine Nachricht, dass ihr eingereichtes Manuskript nicht angenommen worden ist. Erneut.
Die Protagonistin, und somit auch die Spielerin oder der Spieler, verarbeiten diese Emotion, indem sie in einer idyllischen Naturszenerie zurück zu ihrem Geburtshaus gehen. Dabei treffen sie auf den Hund, den die Protagonistin bereits in der Kindheit begleitet hat. Gemeinsam erledigen sie kleinere Aufgaben im Garten und im Haus. Während die Studierenden ihre Spiele in verschiedenen Kontexten entwickelt haben, sind sie sich in folgender Sache einig: der Messebesuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Organisation des TUM-Hochschulstandes auf der GG Bavaria 2026
Organisiert wird die TUM-Teilnahme von Martin Schacherbauer und Sven Liedtke von Seiten des Lehrstuhls. Von Seiten der Studierenden wurden sie von Fabian Hartmann, Manuel Herrmann und Marvin Schwarz besonders während des Auf- und Abbaus unterstützt.


