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Games Engineering Studierende der TUM stellen eigene Spiele auf Österreichs größter Esportsmesse aus
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Das Esportsfestival Wien 2026 ist die fünfte Ausgabe des jährlich stattfindenden Festivals. Seit 2025 wird das Festival gemeinsam mit dem Spielefest Wien ausgetragen. Am 11. und 12. Juli 2026 findet man im Congresscenter Vienna Videospielbegeisterte und Liebhabende von analogen Spielen. Auf mehreren Ebenen können sich diese zwischen verschiedensten Spielen und Aktivitäten bewegen.
Beispielsweise beim Stand der TUM im dritten Stockwerk. Dort stellen insgesamt sechs Teams von TUM-Studierenden und Alumni ihre Spiele aus. Der Fokus des Standes liegt hierbei darauf, dass die Studierenden Erfahrung sammeln, wie man sich und das eigene Spiel auf einer Messe gut präsentiert. Insbesondere mit Blick auf die Gamescom, welche im August stattfindet, ist der kleinere Rahmen ein guter erster Test. Und auch wenn einige Besuchende verwirrt sind, warum eine deutsche Universität auf einer österreichischen Convention ausstellt - sobald man erwähnt, dass die Professorin des Lehrstuhls zuvor lange an der TU Graz tätig war, löst sich diese Verwirrung.
Zwischen Ständen von Hochschulen und Indie-Entwicklerteams
Der Stand der TUM befindet sich in einer idealen Location. Er zeigt ausschließlich Studierendenprojekte und ein kleines Infobanner zum Studiengang Informatik mit Sonderanwendungsfach Games Engineering. Diese thematische Brücke zwischen Universität und kleinen Entwicklerteams spiegelt sich auch in der Position des Standes wieder. Der Ausstellerplatz der TUM befindet sich genau zwischen den Hochschulen und dem Indie-Developer Bereich.
Die Position des Standes zieht nicht nur jene Besuchende an, die ohnehin Lust auf Spiele von kleineren Entwicklerteams haben. Die Entwicklerteams der im Indie-Bereich ausgestellten Spiele sind genau jene, von denen die Studierenden auch viel lernen können und mitnehmen sollen. Zwischen den Schichten kann man in dem zweitägigen Event Gespräche mit Entwicklerteams führen, die mehr Erfahrung mit sich bringen. Ein perfekter Ort, um also Networking zu betreiben und das eigene Spiel zu präsentieren.
Sollte eine Person ein fragendes Gesicht haben, dann oftmals, weil sie sich fragen, warum eine Universität aus Deutschland hier in Wien ausstellt. Diese Verwunderung löst man, indem man erklärt, dass die Professorin des Lehrstuhls eine starke Verbindung zur TU Graz hat. Und falls man genug Networking betrieben und sein Spiel ausreichend präsentiert hat, kann man in vielzähligen Aktivitäten oder beim großen Bühnenprogramm den Abend ausklingen lassen.
Alle Spiele im Kurzüberblick
- Nightlight (Storybased-Puzzle) von Filippo, Beno, Felicia, Paul, und Liv. Spiel auf Itch
- Feed the Machine (Storybased-Roguelite) von Michael, Anna, Meihuan, Paul, Jakob, und Philipp. Spiel auf Itch
- Godot Coop Platformer (Cooperative Platformer) von Marcell, Manuel, Fabian, und Marvin. Spiel auf Itch
- Election Day (Story-Satire) von Manuel, Fabian, Mingqi, und Jorge. Spiel auf Steam
- Off Course (Timeloop-Puzzle Game) von Kerstin, Lara, Fabian, und Martin. Spiel auf Steam
- Forgotten Colors (Puzzle-Platformer) von Felipe, Alex, Dawîn, Patrick, Kirill, Tamaki, Chris und Bennett. Spiel auf Itch
Organisation des Standes
Organisiert wird die TUM-Teilnahme von Martin Schacherbauer von Seiten des Lehrstuhls. Die Arbeit der Studierenden Kerstin Pfaffinger, Manuel Herrmann, und Fabian Hartmann beim Auf- und Abbau des Standes soll besonders vorgehoben werden.


