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Erste Präsenz von Studierendenspielen auf der Gamescom 2025
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Zum ersten Mal stellen Studierende der Technischen Universität München (TUM) ihre entwickelten Spiele auf der Gamescom aus. Ermöglicht wurde dies durch eine Kooperation von elf Hochschulen aus Deutschland und Österreich. Die Initiatividee stammt von Prof. Dr. Greta Hoffman vom Cologne Game Lab der TH Köln. Sie leitet den Stand bereits in zweiter Iteration.
Besonders am "RAW TALENT"-Stand ist sein Standort auf der Messe. Während Hochschulen ihre Stände im Campusbereich haben, liegt dieser Stand im Indiebereich. In diesem Bereich werden Spiele mit kleinem Entwicklungsbudget und kleinen Marketingkampagnen ausgestellt. Durch die Vielzahl an einzigartigen Spielen ist der Bereich der Geheimtipp unter erfahrenen Besucherinnen und Besuchern. Ein idealer Ort, damit Ausstellende Erfahrungen zu Messeausstellungen sammeln können.
Genau das Sammeln von Erfahrung wird den Studierenden hier ermöglicht. Bereits vor dem Messeauftritt konnten sie ihre Spiele einem Online-Publikum zeigen. Prof. Dr. Johanna Pirker hat ausgestellen Spiele von TUM und TU Graz angespielt. Im Gespräch erzählen die Studierenden über den Entwicklungsprozess und was ihr Spiel einzigartig macht.

Von gemütlichem Katzencafé zu Rätselspiel auf einem Piratenschiff
Denn jedes Spiel der Studierenden der TUM ist komplett verschieden. In "Don't Forget My Order" steuert man eine Katze, die anderen Katzen im eigenen Café ihre Bestellung bringt. Spielende müssen sich die Bestellungen jedoch schnell einprägen! Die Bestellungen der katzenhaften Kundinnen werden nur einige Sekunden angezeigt, bevor sie verschwinden. Sichtbar machen hingegen Spielende die verblassten Emotionen eines Geists in "Forgotten Colors". Die Geister werden durch das Verlieren von Emotionen festgehalten, anstatt ins Leben nach dem Tod übergehen zu können. Das Spiel verbindet dabei traditionelle Spielmechaniken mit der Fähigkeit, die Welt durch verschiedene Emotionen wahrzunehmen.
Die Piratin und Piraten in "Off Course" nehmen Zeit auf dem Piratenschiff auch anders wahr. Heavy, Häkchen und Holzi sind nämlich in einer Zeitschleife gefangen. Der Spielende muss alle drei Charaktere mit ihren einzigartigen Fähigkeiten so steuern, damit sie verschiedene Rätsel lösen um aus der Zeitschleife auszubrechen. Fähigkeiten spielen auch in "Sequence Jump" eine große Rolle. Spielende müssen zum Überwinden von Sprungpassagen nämlich nicht nur Geschicklichkeit beweisen. Stattdessen müssen sie auch die zur Verfügung stehenden Fähigkeiten in die richtige zeitliche Reihenfolge bringen, bevor sie diese benutzen können.
Organisation der Gamescom-Exkursion
Organisiert wird die TUM-Teilnahme von Daniel Dyrda, Sven Liedtke und Martin Schacherbauer von Seiten des Lehrstuhls. Von Seiten der Studierenden werden sie von den Studierenden Florian Hauser, Mary Hardisty und Ignacio Pizarro unterstützt.
